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Cora, die etwas ungewöhnliche Katze

Cora ist nämlich gar keine Katze, sondern unser Tierschutzhund, genau genommen einer von zweien.

Cora u. Sinclair 300x225 - Cora, die etwas ungewöhnliche KatzeCora und Luca 300x225 - Cora, die etwas ungewöhnliche KatzeCora u. Simon 300x225 - Cora, die etwas ungewöhnliche Katze

Cora ist ein Riesenschnauzer/Jagdhundmischling, wurde von uns aus schlechter Haltung befreit. Sie wurde von ihrem ehemaligen Besitzer geschlagen und getreten, wodurch sie massive Schäden an der Wirbelsäule zurück behalten hat. Die Brustwirbel sind gestaucht, dort hat sich bereits eine Spondylose gebildet, d.h. sie kann den Rücken nicht krümmen. Im Lendenwirbelbereich sind die Wirbel auseinander gezogen. Dort befinden sich die Nerven für Blase und Darm, diese sind derartig geschädigt, dass Cora zu spät oder manchmal auch gar nicht registriert, wenn sie Kot und Urin absetzen muss. Wir haben sie in der tiermedizinischen Hochschule in Hannover untersuchen lassen, leider hat man uns dort die Hoffnung genommen, dass eine Operation eine Verbesserung ihres Zustands bringen könnte.

Cora verträgt sich sehr gut mit anderen Hunden, zu Menschen ist sie sehr freundlich, Katzen mag sie auch (mit denen würde sie auch gerne spielen, aber wegen des nicht unerheblichen Größenunterschieds sind sie davon nicht sehr erbaut…). Cora ist 2006 geboren, im Alter von knapp 1 Jahr ist sie zu uns gekommen und lebt seitdem bei unserer Tierheimleitung. Ihre Erziehung hat viel Zeit und Nerven gekostet, da Cora recht selbstbewusst ist und durchaus ihren eigenen Kopf hat, erschwerend kam hinzu, dass ihr in der Prägephase nichts beigebracht wurde. Im Laufe der Zeit ist aus ihr ein sehr gut erzogener Hund geworden.

Seit dem Umzug in unsere neue Katzenstation hat sie ihren Kumpel Luca, ein Labradormix gleichen Alters, zur Gesellschaft bekommen. Die beiden verstehen sich prima trotz durchaus unterschiedlicher Naturelle.

Für Cora suchen wir Paten, da sie wegen ihrer Behinderung nicht zu vermitteln ist.

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Digger

Digger der Ex-Streuner

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Update Dez. 2016
Diggi hat die Augen OP gut überstanden. Den notwendigen Trichter nach der OP, hatte er innerhalb von 20 Minuten 2 mal abgestreift. Da sind wir auf eine ungewöhnliche Lösung verfallen. Der Trichter wurde mit einem Geschirr verbunden, somit war ein abstreifen nicht mehr möglich. Er hat es mit stoischer Ruhe ertragen. Wir hoffen das die Zeit der Augenentzündungen nun endgültig vorbei ist.

09.09.2016
Digger wurde im April 2015 von uns auf einem Friedhof aufgefunden. Er gebärdete sich so wild so dass er nach erfolgter Kastration wieder freigelassen wurde. Aber wie das Leben so spielt! Um es kurz zu machen hier seine Geschichte soweit bekannt:
Kurz nach seiner Kastration als Streuner hat Digger sich in der nahen Umgebung bei einer Katzenfreundin durch die Katzenklappe reingeschlichen. Dort hat er sich nach einer Zeit der Eingewöhnung so eingeschleimt, dass er von den vorhandenen Katzen akzeptiert wurde und sich dort heimisch gefühlt hat. Er bekam den Namen Rocky. Im Februar stellte seine neue Katzenbetreuerin fest das er keinen Kot absetzen konnte. Da Digger/Rocky nicht immer sehr kooperativ war, ließ sie zwecks Behandlung eine Tierärztin kommen. Die stellte fest, dass er einen auf uns gemeldeten Chip hatte und nahm Kontakt zu uns auf.
Dann wurde versucht seine Verstopfung aufzulösen, was trotz mehrmaliger Versuche nicht gelang. Das wurde so dramatisch, dass an einem Samstag einer Not Operation nötig wurde. Sein Darm wurde aufgeschnitten. Die Ursache der Verstopfung hatte wohl viele Gründe: Er war übergewichtig, weil er als Streuner keine Fressbremse kennt, das ist auch heute noch so. Er hat vermutlich aufgrund eines alten Unfalles auch eine Verengung im Darmbereich. Dazu stellte sich heraus das er Katzenaids hat. Er muss nun lebenslang Medikamente nehmen und darf nie wieder nach draußen, da er dort völlig unkontrolliert alles fressen würde was ihm vor die Nase kommt.
Das war bei seiner Finderin nicht möglich so dass er von uns aufgenommen wurde. Aufgrund seines Gewichtes (ursprünglich 8,6kg) wurde er zunächst Dicker genannt und später dann Digger. Er konnte kaum laufen so dick war er. Aktuell wiegt er 6,6kg, und hat sich zu einem sehr sozialen und aktiven Kater entwickelt. Er wird wohl den Rest seines Lebens bei uns verbringen, denn mit diesen Diagnosen möchte ihn niemand haben. Seine Behandlungen und OP haben bisher schon knapp 1000€ gekostet und aufgrund seiner FIV (Katzenaids) Erkrankung wird er vermutlich auch in Zukunft viel Geld kosten.
Aktuell steht noch eine Augen OP an, da er sogenannte Rolllider hat. Er ist vermutlich ca. 8 Jahre alt und wir hoffen dass er uns noch lange erhalten bleibt. Zur Abdeckung der laufenden und zukünftigen Kosten suchen wir Paten für Ihn.

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Mimi

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Mimi ist bei älteren Menschen aufgewachsen. Sie ist ca. 2004 geboren und sehr scheu und schüchtern.

Wir suchen für sie eine Dauerpflegestelle in einem ruhigen Haushalt, bei einem Ehepaar oder einer Einzelperson ohne Kinder.

Bislang haben wir kein Zuhause fürsie gefunden.

Update 12.02.2015: Mimi ist mit Mara in eine Dauerpflegestelle umgezogen. Vermutlich werden sie den Rest ihres Lebens dort verbringen.

Update 27.04.2015 Mimi´s Partnerin Mara musste wegen einem Milztumor eingeschläfert werden.
Mimi dagegen mausert sich von Tag zu Tag. Sie benutzt oben alle drei Zimmer, verteidigt ihr Futter (das bekommt sie nach wie vor einzeln serviert), lässt sich gelegentlich sogar anfassen. Mindestens zweimal am Tag wandert sie die Treppe hinunter und erkundet den unteren Flur. Und lange wird es nicht mehr dauern, bis sie auch die Katzenklappe kapiert. Na, sie kann  gern nach draußen, wenn es ihr gefällt.

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Kati

Update 2015
Kati ist in eine Pflegestelle nach Lengerich umgezogen. Dort lebt sie in einer großen Katzenfamilie mit  regelmäßigem Freigang und ist superglücklich.

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…lebt schon seit Jahren bei uns. Sie kam 2006 mit ihrem Partner Rasputin zu uns, als ihre Besitzerin in ein Pflegeheim umziehen musste. Kati soll zu dem Zeitpunkt schon 11 Jahre alt gewesen sein und müsste demnach inzwischen 19 Jahre alt sein. Danach sieht sie wirklich nicht aus und es besteht die Vermutung, dass ihre ehemalige Besitzerin die Angaben etwas durcheinander gebracht hat, sie hatte damals 5 Katzen.

Es ist uns leider nicht geglückt, für das Katzenpärchen ein neues Zuhause zu finden. Rasputin ist letztes Jahr verstorben. Kati wohnt jetzt mit 2 weiteren Katzen in unserer Pflegestelle Jeggen, im Frühjahr, Sommer und Herbst im Grünen mit Gartenhaus, im Winter zieht die Gruppe ins Gästezimmer ihrer Pflegerin.

Inzwischen braucht Kati Unterstützung bei der Körperpflege. Sie muss regelmäßig gekämmt werden, weil sie sich nicht mehr richtig putzt und zur Verfilzung neigt. Leider weiß sie die Unterstützung nicht zu schätzen. Außer bei der Fütterung ist leider unmöglich, sie zu kämmen, weil sie sich entweder auf den Rücken legt oder sofort verschwindet, wenn sie den Kamm sieht.

Ein weiteres Problem mit Kati ist, dass die Nutzung der Katzentoilette nicht ordnungsgemäß handhabt. Es kommt vor, inzwischen immer öfter, dass sie wohl im Katzenklo steht, sich aber nicht hinsetzt, sondern ihr Geschäft im Stehen verrichtet. Natürlich gibt es Toiletten mit Haube, die nützen nur nichts, wenn Kati mit dem Popo in Richtung des Einstiegs steht… viel Wäsche im Winter, weil 3-4 nasse Handtücher pro Tag sind Standard.

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Pepe

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Pepe
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Pepe wurde 2004 mit seinen Geschwistern an einer unserer Futterstellen gefunden und kam zu uns in die Auffangstation. Er war der Ängstlichste aus seiner Familie. Aber dafür ist er ein Süßer. Zuerst haben wir ihn an geduldige und verständnisvolle Menschen vermittelt, insgesamt drei Mal. Immer wieder wurde er uns wegen Unsauberkeit zurück gebracht.

Wir haben nach der Ursache gesucht, weil er bei uns nie unsauber gewesen war. Die Untersuchung beim Tierarzt ergab, dass er Struvitkristalle in der Blase hatte. Mit Spezialfutter, welches die Kristalle auflöst, haben wir das Problem in den Griff bekommen. Während der Behandlungszeit wohnte Pepe bereits in einer privaten Pflegestelle, und dort wurde nach einiger Zeit klar, welches Problem der Kater noch hat.

Pepe kann nicht mit viel Freiraum umgehen, d. h. eine Wohnung mit mehr als 2 Zimmern oder ungehinderter Freigang verunsichern ihn total. Allein sein löst ebenfalls Angstzustände bei ihm aus. Am wohlsten fühlt er sich in einer Katzengruppe in einem geschlossenen Raum oder in einem eingezäunten Garten. Er lebt seit Jahren zusammen mit einer Katze in einer Gruppe, und eine weitere Vermittlung wollen wir ihm nicht mehr zumuten.

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Pauline

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Die kleine Pauline wurde im Alter von ca. 4 Monaten bei der Räumung eines Bauernhofs eingefangen und in einer unserer Pflegestellen untergebracht. Sie lebt dort inzwischen 6 Jahre und will nicht richtig zahm werden. Wenn man sie beim Füttern einmal kurz anfasst, zieht sie sich sofort zurück. Sie hat auch schon mal todesmutig am Finger geschnuppert, aber keinen Gefallen an der Hand gefunden. Sie hat allerdings nichts dagegen, sich mit ihren Menschen zu unterhalten und ist zeitweise recht gesprächig. Dann sitzt sie mitten auf dem Küchentisch, zeigt ihre kleinen weißen Zähnchen und maunzt vor sich hin. Ganz süß, die Kleine.

Pauline fühlt sich in der Katzengruppe sehr wohl, am Liebsten mag sie die Gesellschaft von großen Katern. Mit Percy, dem Schwarzen, geht sie auf Tour, Mäuse fangen, Hunde ärgern oder was Katzen sonst so tun. Sinclair, der große Weiße, ist für die gemütlichen Stunden. An den kann man sich wunderbar ankuscheln, und zum Dank bekommt er von ihr das Gesicht gewaschen. Zugegeben, Sinclair ist manchmal etwas von ihrer Anhänglichkeit genervt, aber das hält sie von nichts ab. Eine Vermittlung halten wir für nicht möglich. Für Pauline wünschen wir uns eine Patenschaft, sie soll bei ihren Katern bleiben.

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Lilly

Lilly kurz nach Übernahme in die Pflegestelle

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Lilly nun im April 2015. Sie hat sich ordentlich gemacht und zu einem kleinen Moppelchen entwickelt.
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Lilly und drei weitere Geschwisterchen wurden im November 2011 geboren. Während eines der Kleinen aufgrund inzestbedingter Krankheiten bereits nach einem Jahr eingeschläfert wurde, musste Lilly mit ihren Brüdern Strolchi und Tiger und ihren Eltern zusammen über Jahre hinweg ein Dasein fristen, welches von Vernachlässigung und Verwahrlosung geprägt war.

Im August 2013 wurde sie dann Gott sei Dank in einer Pflegestelle untergebracht, wo die bis dahin scheue und ängstliche Lilly schon nach wenigen Tagen Vertrauen fasste und sich bereits streicheln ließ.

Nach zweiwöchiger Isolierung in einem eigenen Zimmer wurden sie dann peu à peu an die bereits in diesem Haushalt lebenden Katzen herangeführt und lebt jetzt vollständig integriert mit ihnen zusammen.

Lilly ist nach ihrem Umzug in die Pflegestelle unglaublich aufgelebt und genießt es, einen Menschen in ihrer Nähe zu haben. Sie ist sehr anhänglich, gibt gerne Köpfchen und lässt sich auch anfassen und streicheln.

Sie ist aufgeschlossen und erkundet neugierig ihre Umgebung.

Sich alleine zu beschäftigen und mit ihren Bällchen durch die Wohnung zu jagen ist für sie absolut kein Problem, trotzdem spielt sie aber auch unglaublich gerne mit ihrem Menschen.

Allerdings ist hier ein wenig Vorsicht geboten, denn unsere Lilly hat sicherlich keine neun Leben wie andere Katzen. Aufgrund eines Geburtsfehlers hat sie zwei Brustbeine und mehr Rippen als normal. Dabei ist das Brustbein nicht zusammen gewachsen, so dass ihr Herz ungeschützt ist und sie bei einem ungünstigen Sturz jederzeit sterben könnte. Auch kräftiges Drücken oder Hochheben sollte vermieden werden. Da die Vermittlung von Lilly daher sehr schwierig ist, möchten wir sie gerne in ihrer erfahrenen Pflegestelle, die mit dieser Besonderheit umzugehen weiß, belassen.

Mit einer Patenschaft könnten sie uns helfen, Lillys Aufenthalt in ihrer Pflgestelle weiterhin zu ermöglichen.

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Dolly

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Im Alter von 6 Monaten war Dolly an einer Futterstelle zugelaufen, wo sie aber nicht bleiben konnte, weil sie sehr krank war. Sie wurde dann im Katzenhaus des KSB untergebracht, zunächst mal aufgepäppelt und ärztlich versorgt. Sie war Menschen gegenüber allerdings sehr scheu und ließ sich nicht mal anfassen. So lebte sie jahrelang in unserem Tierheim. Eine unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Patin unserer Sorgenkätzchen hatte Mitleid mit diesem kranken Kätzchen und kümmerte sich regelmäßig intensiv um sie. Mit viel Liebe und Geduld hat sie das Vertrauen von Dolly gewonnen und beschloss, Dolly ein neues Zuhause zu geben.
Unmittelbar nach der Vermittlung stellte sich aber heraus, dass Dolly verschiedene schwere Erkrankungen hat. Sie hat Fiv, Bronchitis, Arthrose, Herzschwäche und eine Niere funktioniert nicht richtig. Es war absehbar, dass bei diesen Diagnosen viele teure Behandlungen anfallen. Die zu erwartenden finanziellen Belastungen waren für diese Mitarbeiterin nicht zu stemmen, sodass wir Dolly in unser Pflegekatzenprogramm aufnahmen. Seither finanziert der Verein die aufwändigen Behandlungen.
So konnte Dolly bei ihrer Vertrauensperson und in guter Betreuung bleiben. Sie hat sich dort gut eingelebt und ist inzwischen schon 12 Jahre alt. Auf Grund ihrer schweren Erkrankungen sollte sie in ihrer gewohnten Umgebung in der Pflegestelle bleiben – aber liebe Paten hätte sie schon gerne.

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Balu

Update 2016
Nachdem Balu Anfang des Jahres noch quitschfidel war und man ihm sein Alter wirklich nicht angemerkt hat wurde er kürzlich innerhalb weniger Tage schwer krank. Er bekam ganz schlecht Luft und atmete sehr schwer.
Ein sofortiger Tierarztbesuch erbrachte, dass sein Herz nicht mehr genügend Leistung hatte und er deshalb Wasser in der Lunge hatte. Sofortmaßnahmen wie diverse Herzmedikamente brachten leider keinen Erfolg mehr, so dass wir ihn 14 Tage nach Diagnosestellung einschläfern lassen musste.
Er starb friedlich in meinen Armen. Wir lassen unser Pfleglinge nie beim Tierarzt, somit wurde Balu neben anderen verstorbenen Pfleglingen beerdigt.
R.I.P. Balu, wir vermissen dich sehr

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2001 wurde Balu von Findern bei uns abgegeben. Von Anfang an war er unsauber und machte ohne jegliche Logik irgendwo hin. In der Hoffnung, dass die Unsauberkeit ein Ende hat, gaben wir ihn in dann in eine Pflegestelle ab, die ihm Freigang ermöglichte. Aber egal, was man auch machte – er wurde untersucht, er bekam alle Arten von Medikamenten – es wurde besser, aber ab und zu ist er immer noch unsauber. Inzwischen geht er auch nicht mehr nach draußen, er möchte nur noch in der Wohnung sein. Das bedeutet allerdings mehr Arbeitsaufwand in der Pflegestelle und es ist auch sehr unangenehm.

So einen Kater wollte nun niemals jemand haben.

Inzwischen wurde auch eine Schilddrüsenüberfunktion bei ihm festgestellt, so dass er auf teure Medikamente angewiesen ist. Nach wie vor sehen wir keine Möglichkeit, für ihn ein neues Zuhause zu finden, daher wird er wohl den Rest seines Lebens in der Pflegestelle bleiben.

Schwatti

Update 2016

Nachdem Schwatti noch recht fit die Jahreswende genommen hatte stellte sich Anfang des Jahres heraus das sein Herz nicht mehr ordentlich arbeitet.

Aufwändige Untersuchungen ergaben dann eine medikamentöse Therapie mit der er weiter ein gutes Leben führen konnte. Leider verschlechterten sich seine Werte in den letzten Wochen rapide. Medikamente schlugen nicht mehr an. Er bekam Wasseransammlungen in Lunge und Gewebe und es gab keine Möglichkeiten mehr ihm zu helfen.

Und so schwer wie es für uns beteiligte Menschen auch ist, ein geliebtes Tier endgültig gehen zu lassen, wir übernehmen diese Verantwortung bis zur letzten Minute.
So starb er in meinen Armen und findet seinen letzten Platz neben den anderen Pflegekatzen.
R.I.P Schwatti, wir sehen uns in einem anderen Leben wieder, wir vermissen dich.

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Schwatti kam 1999 mit zwei Brüdern in eine unserer Pflegestellen. Sie lebten dort ein Jahr lang in einem Aussengehege und wurden sebst nach der Kastration absolut nicht zahm. Darauf hin wurde im Jahr 2000 beschlossen, die drei umzusiedeln in eine andere Pflegestelle, in der regelmässiger Freilauf möglich war.
Bedauerlicherweise wurden zwei der Kater ziemlich früh überfahren. Der einzig übergebliebene schwarze Kater infizierte sich zwischenzeitlich auch noch mit Schnupfen, der aufgrund seiner Scheuheit nicht optimal behandelt werden konnte. Deshalb hat Schwatti chronischen Schnupfen, der immer wieder mal kurzfristig durchkommt.
Nach vielen Jahren wurde Schwatti so zahm, dass er in die Wohnung des Betreuers einwanderte. Zwei Jahre später fand er es so toll, dass er die Wohnung nie wieder verlassen hat. Zu seinem Glück, denn zwischenzeitlich bekam er Blasensteine, die nur durch die Betreuung in der Wohnung festgestellt werden konnten. Draußen wäre er vermutlich daran gestorben. Die Probleme konnten durch Spezialfutter in den Griff bekommen werden. Trotzdem wird er regelmäßig untersucht, denn diese Steine können jederzeit wiederkommen und sind dann unter Umständen lebensbedrohlich.
Auch wenn er im Laufe der Jahre sehr zahm wurde, fand er kein neues Zuhause und auf seine letzten Lebensjahre wollen wir ihm auch keinen Umzug mehr zumuten.

Update Januar 2015
Es wurde eine Blutuntersuchung gemacht. Seine Nierenwerte sind im Grenzbereich, auch dort wird versucht das durch entsprechendes Futter zu beeinflussen.