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Max

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Harte Schale, weicher Kern

Max hat sich mindestens drei Jahre auf einem Friedhof und dem Umfeld durchschlagen müssen. Dabei hat er sein Revier bei so manchen Kämpfen sehr erfolgreich verteidigt, was man an einigen Kerben am Ohr deutlich sehen kann.

Die Streuner dort in der Gegend, Max ist ja nicht der einzige Straßenstreuner, werden von zwei sehr tierlieben Menschen mit Futter versorgt. Nachdem Max dort auftauchte wurden zahlreiche Fangaktionen unternommen, um ihn kastrieren zu lassen.  Leider hat er jede Falle ignoriert, jeder Versuch misslang. Er war wie viele Straßenkatzen äußerst misstrauisch allem fremden gegenüber und blieb immer auf Abstand.

Eines Tages tauchte Max dann verletzt an der Futterstelle auf. Er humpelte sehr stark und es wurde immer schlimmer, man vermutete einen Autounfall. So wurde der nächste Versuch gestartet ihn einzufangen und beim Tierarzt versorgen zu lassen. Aber es war noch nicht schlimm genug, er wollte sich nicht fangen lassen. Die Sorgen um den Kater wuchsen, denn inzwischen war von einem einst stattlichen Kerl nur noch ein mageres Kerlchen geblieben. Im Juni 2017 gelang es dann endlich. Er war so erschöpft, dass er mit einem Käscher gefangen werden konnte.

Beim Tierarzt wurden dann zahlreiche Untersuchungen angestellt, Röntgen, Blutuntersuchungen, und selbstverständlich auch die Kastration, wenn er denn schon mal da ist. Knochenbrüche wurden dabei nicht festgestellt, so dass wir immer noch nicht die Ursache gefunden hatten. Deshalb und bis die Blutergebnisse vorliegen, sollte Max zur Beobachtung bei uns bleiben. Geplant waren 14 Tage, das gab uns auch die Zeit seinen Schnupfen behandeln zu können.

Auf der Pflegestelle hat man sich liebevoll um Max bemüht und versucht Vertrauen aufzubauen. Immerhin war er ein Streuner der den Menschen gemieden hat. Und schließlich musste er ja mit Medikamenten versorgt werden. Über die Zeit wurde sein Humpeln weniger und wir stellten fest das Max gar nicht so wild ist, wie ursprünglich angenommen. Ganz im Gegenteil, er wurde immer zugänglicher, suchte die Nähe und lies sich sogar streicheln. Ja er fauchte auch so manches mal, biss auch mal vorsichtig zu und der eine oder andere Prankenhieb wurde verteilt, aber ohne die Krallen auszufahren. Dieses rührte von seiner Unsicherheit im Umgang mit dem Menschen, denn das will ja nun mal gelernt sein. Die Pflegestelle konnte dann beobachten, dass Max sich nur auf dem Boden aufhielt oder in seiner Kuschelhöhle, aber gesprungen ist er nie.

Dann kam das Ergebnis der Blutuntersuchung: FiV positiv

Und vermutlich hat er Arthrose, nicht ungewöhnlich bei einem auf 12 Jahre geschätztem Kater.

Was nun? Mit der Diagnose können wir den Kater unmöglich wieder zurückbringen, das wäre unverantwortlich.

Da er sich in der Pflegestelle sehr positiv gezeigt hat, versuchten wir ihn in die Gruppe der anderen dort lebenden Pflegies zu integrieren, um zu sehen wie er sich mit den Katzen dort verträgt.

Kurz gesagt, es hat funktioniert. Nein ohne fauchen und zetern ist es natürlich nicht von statten gegangen, man muss und kann sich ja behaupten mit seinen geschätzten 12 Jahren. Und sein Kampfgewicht von früher hat er inzwischen auch wiedererlangt. Und nach einigen Monaten konnte und wollte er auch wieder springen.

Sein Lieblingsplatz die Kuschelhöhle aus der Anfangszeit hat er gegen das noch viel gemütlichere Bett eingetauscht. Allerdings muss er dieses mit Biene teilen … okay kein Problem die darf bleiben, ist ja Gentlemen und sie eine alte Dame. Und mit Digger (der andere Kater von einem Friedhof ) … das diskutieren wir in regelmäßigen Abständen noch immer aus.

Wir wünschen uns für Max Paten, die ihn dabei unterstützen ein sorgenfreies und schönes Leben auf der Pflegestelle verbringen können.

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Tierpatenschaft als Geschenk

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Die Tierpatenschaft, ein Geschenk, das von Herzen kommt.

Bei unserer Tierschutzarbeit stoßen wir immer wieder auf Katzen, die verletzt, krank oder misshandelt worden sind. Wir retten diese Katzen, Katzen, die sonst keine Chance auf ein liebevolles Leben hätten. Wir nehmen sie in unsere Obhut. Viele der Katzen benötigen eine tierärztliche Versorgung, intensive Pflege und Zuneigung. Alles dies tun wir, für ein lebenswertes Leben! Unterstützen Sie uns und unsere Sorgenkätzchen mit einer Tierpatenschaft!

Mit einer Geschenkpatenschaft schenken Sie nicht nur unseren Sorgenkätzchen eine Zukunft, sondern bereiten gleichzeitig lieben Verwandten oder Freunden eine Freude.

Sie als Schenkender übernehmen beim Verschenken der Patenschaft die Patenbeiträge, um unseren Schützlingen mit einem jährlichen Mindest-Betrag von 60,- Euro zur Seite zu stehen. Als Pate wird der von Ihnen Beschenkte eingetragen und erhält damit jährliche Informationen zu dem Patentier und zweimal im Jahr unsere Vereinszeitung SAMTPFOTE.

Mit der Übernahme einer Patenschaft erteilen Sie dem Katzenschutzbund Osnabrück e.V. eine Einzugsermächtigung. Ihr Patenbeitrag wird jeweils zum Anfang des Monats von Ihrem Konto eingezogen. Diese Einzugsermächtigung ist jederzeit widerrufbar.

Die Patenschaft ist steuerlich absetzbar, gerne senden wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zu. Wenn Sie eine Tierpatenschaft verschenken möchten, so füllen Sie bitte unser Geschenk-Patenschaftsformular aus.

Wählen Sie, ob Sie eine Tierpatenschaft für ein bestimmtes Tier verschenken möchten oder eine allgemeine Tierpatenschaft für die zahllosen Katzen, die wir an unseren Futterstellen betreuen.

Wir versenden die Urkunde mit der gewählten Tierpatenschaft an Sie als Schenkenden.

Download: Formular Geschenk-Patenschaft

Sie möchten selbst eine Tierpatenschaft übernehmen?

Dann lesen Sie bitte hier…

Theo

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…wurde im April 2017 vor einem Mehrfamilienhaus in Lechtingen aufgefunden. Er war sehr hungrig und sehr bemüht, einen Weg ins Haus zu finden. Die Finder hielten ihn für ein Jungtier vom Vorjahr und baten uns um Aufnahme. So kam Theo an einem Samstagabend zu uns.

Theo fiel auf durch eine sehr angespannte Körperhaltung, so dass wir eine Röntgenuntersuchung vornehmen ließen. Auf den Aufnahmen konnte man sehen, dass Theo an einer beginnenden Arthrose leidet, die sich in den Nervenkanal hinein ausbildet. Bei weiterem Fortschreiten der Erkrankung ist eine Lähmung nicht ausgeschlossen. Ein extrem gefüllter Darm und eine übervolle Blase lassen bereits erste Lähmungserscheinungen vermuten. Auf dem Röntgenbild war zusätzlich sein vergrößertes Herz erkennbar. Die Vermutung, dass es sich um ein noch sehr junges Tier handeln sollte, wurde von unserer Tierärztin wiederlegt, die Schätzung beläuft sich auf ein Alter von ca. 10 Jahren.

Theo hat ein extrem gutes Sozialverhalten, er hat sich rührend um unseren Diabetikerkater Bruno gekümmert. Er hat ihn immer sorgfältig geputzt und ihm den Vortritt beim Essen gelassen. Nach Brunos Tod war Theo ziemlich unglücklich, nun allein zu sein. So zog er um in unsere Baby- und Seniorenpflegestelle. Dort stellte sich heraus, dass er sich auch um die Erziehung unserer Flaschenkinder kümmern wollte.  Wir nennen Theo scherzhaft unseren „Sozialarbeiter“.

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Bruno

Bruno, auch ein ehemaliger Streuner.

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Update 09.06.2017
Wir mussten unseren Bruno in den Katzenhimmel schicken. Er konnte gar nicht mehr fressen, trotz aller Medikamente.
Komm gut über die Regenbogenbrücke, kleiner Mann.

Update 17.05.2017
Bruno geht es aktuell nicht so gut. Nach wie vor ist sein Zucker nicht einstellbar und er bekommt immer wieder Zahnfleischentzündungen.
Wir fürchten das er noch weiter abbaut und nicht mehr sehr lange bei uns sein wird.

Unser Bruno
Bruno ist Anfang 2014 in der Nähe unserer Futterstelle Schinkel bei einem Mitglied zugelaufen, die auch die genannte Futterstelle versorgt hat. Daher war es kein Problem, den Bruno mitzuversorgen. Wir hatten eine Schlafhütte zur Verfügung gestellt, die trocken in einem Carport aufgestellt wurde und die Bruno auch gerne angenommen hatte.
Im Herbst 2015 hatte Bruno plötzlich Probleme, seine Nahrung aufzunehmen. Ein Besuch beim Tierarzt ergab, dass er eine heftige Zahnfleischentzündung hatte und dass auch der ein oder andere Zahn nicht mehr gut aussah. Da unser Mitglied selbst einen längeren Krankenhausaufenthalt vor sich hatte, haben wir Bruno aufgenommen, um seine Probleme zu behandeln.
Die Zahnfleischentzündung entpuppte sich als sehr hartnäckig, in 2 OPs wurden ihm bis auf die Eckzähne sämtliche Zähne entfernt. Die Zahnfleischentzündung blieb, eine eitrige Augenentzündung kam noch hinzu. Wir entschlossen uns zu einem Bluttest, der das Ergebnis FIV-positiv zu Tage brachte. Mit Aufbaupräparaten haben wir versucht, sein Immunsystem zu stärken. Gegen die Entzündung bekam er Cortison und mehrfach täglich Augensalbe oder Tropfen.
Trotz aller Bemühungen wollte die Zahnfleischentzündung nicht vollständig abheilen. Auffällig war auch, dass Bruno super gut gefressen hat und trotzdem abgenommen hat. Ein weiterer Bluttest ergab, dass er jetzt auch noch Diabetes bekommen hatte.
Diabetes und die Vergabe von Cortison verträgt sich nicht gut, die Zuckerwerte steigen dadurch an. Also kein Cortison mehr, statt dessen morgens und abends Insulin spritzen. Interessant ist, dass ihm das Insulin insofern geholfen hat, dass die Entzündung im Maul kaum noch erwähnenswert war. Nur der Zucker ging nicht runter. Eine Erhöhung der Insulineinheiten brachte ebenfalls keinen Erfolg, so dass uns der Tierarzt ein anderes Insulin empfahl. Leider mit dem Ergebnis, dass Brunos Allgemeinzustand schlechter wurde, die Entzündungen im Maul und in den Augen traten wieder auf und der Zucker war noch genau so hoch.
Also alles wieder auf Anfang, Cortison und Antibiotika und das erste Insulin werden aktuell wieder verabreicht. Er sieht schon deutlich besser aus. Ob und wie wir seinen Diabetes in den Griff bekommen, steht noch in den Sternen. Wir werden daran arbeiten, sobald das Cortison wieder abgesetzt wurde.
Brunos Alter wird auf ca. 13 Jahre geschätzt. Er ist ein Traum von einem Kater, lieb und schmusig und in keiner Weise nachtragend. Er erträgt es geduldig, wenn ein Blutzucker-Tagesprofil erstellt werden muss und wir ihn alle 2 Stunden in die Ohren pieken, um den Blutzucker zu messen. Mit anderen Katzen ist er super verträglich, so ein ausgeprägt gutes Sozialverhalten kommt nicht so häufig vor. Er versteht sich wirklich mit jedem.
Natürlich soll Bruno seinen Lebensabend bei uns verbringen. Auch als versorgter Streuner hätte er draußen wenig Überlebenschancen. Daher wünschen wir uns für ihn Patenschaften, die ihn und uns bei seiner Versorgung unterstützen.

 

Charly

Update:
Charly musste heute am 01.12.2016 eingeschläfert werden. Vor einigen Monaten wurde noch eine Schilddrüsenüberfunktion festgestellt, die erfolgreich mit Medikamenten behandelt wurde. In den letzten Wochen merkte man deutlich das es mit ihm zu Ende ging. Er wurde unsauber und sein ganzes Verhalten änderte sich.
Nachdem er in den letzten Tagen nicht mehr richtig fressen wollte ging seine Betreuerin heute morgen mit ihm zum Tierarzt, und kam leider ohne ihn zurück.  Er hatte akutes Nierenversagen, und jeder weitere Tag wäre Quälerei gewesen. Er hat erstaunlich lange mit seinen Nierenwerten überlebt. Er wurde über 18 Jahre alt, damit hatte niemand gerechnet.
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Hier ein Bild von vor ca. 4 Wochen. Bis einen Tag vor seinem Tod wollte er immer noch regelmäßig nach draußen. Er hat ein tolles Leben gehabt, Dank an seine Betreuerin Edda.S.

Charly 2014

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Charly kam Mitte 2011 in unser Katzenhaus. Der Besitzer von Charly war verstorben und so kam er zu uns. Zu dem Zeitpunkt war er schon fast 13 Jahre alt und hatte sein Leben als Einzeltier zugebracht. Sein Sozialverhalten gegenüber anderen Katzen und auch Menschen war einfach fürchterlich. Er mochte nix und niemanden und zeigte sich häufig sehr aggressiv. Die Vermittlung gestaltete sich sehr schwierig und so kam er zunächst in eine Pflegestelle, wo er sich auch sehr gut machte. Von Anfang an zeigte er sich sehr selbstbewusst und wurde deutlich zugänglicher. Dort konnte er aber langfristig nicht bleiben. So erklärte sich eine ältere Dame und langjähriges Vereinsmitglied dazu bereit Charly als Dauerpflege zu übernehmen. Auch dort gestaltete sich das Zusammenleben mit Charly zunächst sehr schwierig. Er schlug gerne zu und biss die Betreuerin mehrfach in die Beine. Daraufhin wurde ihm Freigang gewährt, in der Hoffnung das es besser würde. Das war allerdings nicht so einfach, denn Charly wohnt im ersten Stock und musste ja immer durchs Treppenhaus hoch und runter. Draußen musste er erst mal sein Revier erkunden und sich auch dort einen Platz erobern. Gerade mit Nachbarskater Addi gab es so manche Kämpfe. Heute nach 3,5 Jahren in der Pflegestelle hat sich das Leben weitgehend normalisiert. Tägliche Streifzüge sind ein Muss. Er geht zur Tür und zeigt deutlich das er nun seinen Streifzug unternehmen möchte. Und er fordert sehr viel Aufmerksamkeit von seiner Betreuerin. Sie wird auch nicht mehr gehauen oder gebissen. Andere Menschen haben es sehr schwer mit ihm, er toleriert nur sehr wenige Menschen, die ihm aber auch sehr selbstbewusst und ohne Angst begegnen müssen. Ansonsten gibt es wie immer… Haue. Inzwischen haben sich aufgrund seines Alters die Nierenwerte verschlechtert. Es wird versucht durch passendes Futter die Nierenwerte zu verbessern. Die notwendigen Tierarztbesuche zur Kontrolle macht immer die ursprüngliche Pflegestelle. Die ist seitdem bei ihm völlig abgemeldet. Wir wünschen Charly noch ein langes Leben und suchen Paten die uns bei den Tierarztkosten unterstützen.

 

 

Cora, die etwas ungewöhnliche Katze

Cora ist nämlich gar keine Katze, sondern unser Tierschutzhund, genau genommen einer von zweien.

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Cora ist ein Riesenschnauzer/Jagdhundmischling, wurde von uns aus schlechter Haltung befreit. Sie wurde von ihrem ehemaligen Besitzer geschlagen und getreten, wodurch sie massive Schäden an der Wirbelsäule zurück behalten hat. Die Brustwirbel sind gestaucht, dort hat sich bereits eine Spondylose gebildet, d.h. sie kann den Rücken nicht krümmen. Im Lendenwirbelbereich sind die Wirbel auseinander gezogen. Dort befinden sich die Nerven für Blase und Darm, diese sind derartig geschädigt, dass Cora zu spät oder manchmal auch gar nicht registriert, wenn sie Kot und Urin absetzen muss. Wir haben sie in der tiermedizinischen Hochschule in Hannover untersuchen lassen, leider hat man uns dort die Hoffnung genommen, dass eine Operation eine Verbesserung ihres Zustands bringen könnte.

Cora verträgt sich sehr gut mit anderen Hunden, zu Menschen ist sie sehr freundlich, Katzen mag sie auch (mit denen würde sie auch gerne spielen, aber wegen des nicht unerheblichen Größenunterschieds sind sie davon nicht sehr erbaut…). Cora ist 2006 geboren, im Alter von knapp 1 Jahr ist sie zu uns gekommen und lebt seitdem bei unserer Tierheimleitung. Ihre Erziehung hat viel Zeit und Nerven gekostet, da Cora recht selbstbewusst ist und durchaus ihren eigenen Kopf hat, erschwerend kam hinzu, dass ihr in der Prägephase nichts beigebracht wurde. Im Laufe der Zeit ist aus ihr ein sehr gut erzogener Hund geworden.

Seit dem Umzug in unsere neue Katzenstation hat sie ihren Kumpel Luca, ein Labradormix gleichen Alters, zur Gesellschaft bekommen. Die beiden verstehen sich prima trotz durchaus unterschiedlicher Naturelle.

Für Cora suchen wir Paten, da sie wegen ihrer Behinderung nicht zu vermitteln ist.

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Digger

Digger der Ex-Streuner

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Update Dez. 2016
Diggi hat die Augen OP gut überstanden. Den notwendigen Trichter nach der OP, hatte er innerhalb von 20 Minuten 2 mal abgestreift. Da sind wir auf eine ungewöhnliche Lösung verfallen. Der Trichter wurde mit einem Geschirr verbunden, somit war ein abstreifen nicht mehr möglich. Er hat es mit stoischer Ruhe ertragen. Wir hoffen das die Zeit der Augenentzündungen nun endgültig vorbei ist.

09.09.2016
Digger wurde im April 2015 von uns auf einem Friedhof aufgefunden. Er gebärdete sich so wild so dass er nach erfolgter Kastration wieder freigelassen wurde. Aber wie das Leben so spielt! Um es kurz zu machen hier seine Geschichte soweit bekannt:
Kurz nach seiner Kastration als Streuner hat Digger sich in der nahen Umgebung bei einer Katzenfreundin durch die Katzenklappe reingeschlichen. Dort hat er sich nach einer Zeit der Eingewöhnung so eingeschleimt, dass er von den vorhandenen Katzen akzeptiert wurde und sich dort heimisch gefühlt hat. Er bekam den Namen Rocky. Im Februar stellte seine neue Katzenbetreuerin fest das er keinen Kot absetzen konnte. Da Digger/Rocky nicht immer sehr kooperativ war, ließ sie zwecks Behandlung eine Tierärztin kommen. Die stellte fest, dass er einen auf uns gemeldeten Chip hatte und nahm Kontakt zu uns auf.
Dann wurde versucht seine Verstopfung aufzulösen, was trotz mehrmaliger Versuche nicht gelang. Das wurde so dramatisch, dass an einem Samstag einer Not Operation nötig wurde. Sein Darm wurde aufgeschnitten. Die Ursache der Verstopfung hatte wohl viele Gründe: Er war übergewichtig, weil er als Streuner keine Fressbremse kennt, das ist auch heute noch so. Er hat vermutlich aufgrund eines alten Unfalles auch eine Verengung im Darmbereich. Dazu stellte sich heraus das er Katzenaids hat. Er muss nun lebenslang Medikamente nehmen und darf nie wieder nach draußen, da er dort völlig unkontrolliert alles fressen würde was ihm vor die Nase kommt.
Das war bei seiner Finderin nicht möglich so dass er von uns aufgenommen wurde. Aufgrund seines Gewichtes (ursprünglich 8,6kg) wurde er zunächst Dicker genannt und später dann Digger. Er konnte kaum laufen so dick war er. Aktuell wiegt er 6,6kg, und hat sich zu einem sehr sozialen und aktiven Kater entwickelt. Er wird wohl den Rest seines Lebens bei uns verbringen, denn mit diesen Diagnosen möchte ihn niemand haben. Seine Behandlungen und OP haben bisher schon knapp 1000€ gekostet und aufgrund seiner FIV (Katzenaids) Erkrankung wird er vermutlich auch in Zukunft viel Geld kosten.
Aktuell steht noch eine Augen OP an, da er sogenannte Rolllider hat. Er ist vermutlich ca. 8 Jahre alt und wir hoffen dass er uns noch lange erhalten bleibt. Zur Abdeckung der laufenden und zukünftigen Kosten suchen wir Paten für Ihn.

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Balu

Update 2016
Nachdem Balu Anfang des Jahres noch quitschfidel war und man ihm sein Alter wirklich nicht angemerkt hat wurde er kürzlich innerhalb weniger Tage schwer krank. Er bekam ganz schlecht Luft und atmete sehr schwer.
Ein sofortiger Tierarztbesuch erbrachte, dass sein Herz nicht mehr genügend Leistung hatte und er deshalb Wasser in der Lunge hatte. Sofortmaßnahmen wie diverse Herzmedikamente brachten leider keinen Erfolg mehr, so dass wir ihn 14 Tage nach Diagnosestellung einschläfern lassen musste.
Er starb friedlich in meinen Armen. Wir lassen unser Pfleglinge nie beim Tierarzt, somit wurde Balu neben anderen verstorbenen Pfleglingen beerdigt.
R.I.P. Balu, wir vermissen dich sehr

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2001 wurde Balu von Findern bei uns abgegeben. Von Anfang an war er unsauber und machte ohne jegliche Logik irgendwo hin. In der Hoffnung, dass die Unsauberkeit ein Ende hat, gaben wir ihn in dann in eine Pflegestelle ab, die ihm Freigang ermöglichte. Aber egal, was man auch machte – er wurde untersucht, er bekam alle Arten von Medikamenten – es wurde besser, aber ab und zu ist er immer noch unsauber. Inzwischen geht er auch nicht mehr nach draußen, er möchte nur noch in der Wohnung sein. Das bedeutet allerdings mehr Arbeitsaufwand in der Pflegestelle und es ist auch sehr unangenehm.

So einen Kater wollte nun niemals jemand haben.

Inzwischen wurde auch eine Schilddrüsenüberfunktion bei ihm festgestellt, so dass er auf teure Medikamente angewiesen ist. Nach wie vor sehen wir keine Möglichkeit, für ihn ein neues Zuhause zu finden, daher wird er wohl den Rest seines Lebens in der Pflegestelle bleiben.

Schwatti

Update 2016

Nachdem Schwatti noch recht fit die Jahreswende genommen hatte stellte sich Anfang des Jahres heraus das sein Herz nicht mehr ordentlich arbeitet.

Aufwändige Untersuchungen ergaben dann eine medikamentöse Therapie mit der er weiter ein gutes Leben führen konnte. Leider verschlechterten sich seine Werte in den letzten Wochen rapide. Medikamente schlugen nicht mehr an. Er bekam Wasseransammlungen in Lunge und Gewebe und es gab keine Möglichkeiten mehr ihm zu helfen.

Und so schwer wie es für uns beteiligte Menschen auch ist, ein geliebtes Tier endgültig gehen zu lassen, wir übernehmen diese Verantwortung bis zur letzten Minute.
So starb er in meinen Armen und findet seinen letzten Platz neben den anderen Pflegekatzen.
R.I.P Schwatti, wir sehen uns in einem anderen Leben wieder, wir vermissen dich.

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Schwatti kam 1999 mit zwei Brüdern in eine unserer Pflegestellen. Sie lebten dort ein Jahr lang in einem Aussengehege und wurden sebst nach der Kastration absolut nicht zahm. Darauf hin wurde im Jahr 2000 beschlossen, die drei umzusiedeln in eine andere Pflegestelle, in der regelmässiger Freilauf möglich war.
Bedauerlicherweise wurden zwei der Kater ziemlich früh überfahren. Der einzig übergebliebene schwarze Kater infizierte sich zwischenzeitlich auch noch mit Schnupfen, der aufgrund seiner Scheuheit nicht optimal behandelt werden konnte. Deshalb hat Schwatti chronischen Schnupfen, der immer wieder mal kurzfristig durchkommt.
Nach vielen Jahren wurde Schwatti so zahm, dass er in die Wohnung des Betreuers einwanderte. Zwei Jahre später fand er es so toll, dass er die Wohnung nie wieder verlassen hat. Zu seinem Glück, denn zwischenzeitlich bekam er Blasensteine, die nur durch die Betreuung in der Wohnung festgestellt werden konnten. Draußen wäre er vermutlich daran gestorben. Die Probleme konnten durch Spezialfutter in den Griff bekommen werden. Trotzdem wird er regelmäßig untersucht, denn diese Steine können jederzeit wiederkommen und sind dann unter Umständen lebensbedrohlich.
Auch wenn er im Laufe der Jahre sehr zahm wurde, fand er kein neues Zuhause und auf seine letzten Lebensjahre wollen wir ihm auch keinen Umzug mehr zumuten.

Update Januar 2015
Es wurde eine Blutuntersuchung gemacht. Seine Nierenwerte sind im Grenzbereich, auch dort wird versucht das durch entsprechendes Futter zu beeinflussen.