Archiv der Kategorie: Regenbogenbrücke

Unsere Patenkatzen die über die Regenbogenbrücke gegangen sind.

Rosi und Moppi

 – das vorsichtige Duo

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1 Moppi web 229x300 - Rosi und Moppi3 Rosi web 243x300 - Rosi und Moppi

Update: 20.01.2018
Leider ist Rosi heute über die Regenbogenbrücke gegangen. Sie musste wegen akutem Organversagen eingeschläfert werden.

Das Geschwisterpaar wurde 2006 geboren. Sie lebten bei einem älteren Ehepaar mit zwei weiteren Katzen auf einer Diele unter spärlichen Lichtverhältnissen.  Durch dieses isolierte Leben wurden sie sehr scheu und ängstlich. Der Kontakt zum Menschen war ebenfalls sehr eingeschränkt, Vertrauen zum Menschen … Fehlanzeige.

Im Rahmen der Haushaltsauflösung haben wir die beiden dann bei uns aufgenommen. Aber da fingen die Probleme schon an, wie sollte man die zwei in die Box bekommen? Anfassen ging ja nicht, auch nicht von den Betreuern. Also hieß es erstmal in einer Lebendfalle füttern. Solange bis sie sich daran gewöhnt hatten. Dann wurden die Fangaktionen gestartet … tja wie sollte es auch anders sein, keiner ging in die Falle – Vorsicht Pur. Es war ein hartes Geduldsspiel, aber schließlich hat es doch geklappt.

Der erste Weg ging direkt zum Tierarztcheck, Kontrolle des Allgemeinzustandes, impfen, entwurmen und entflohen. Danach ging es dann in ihr neues Refugium.

Hier trauten sie sich nur im Dunkeln aus ihren Verstecken. Gefressen wurde auch nur nachts, zu groß war die Angst! Besonders Moppi hatte massive Angst vor dem Menschen. Manchmal sahen unsere Helfer nur noch einen Blitz der in einer Höhle verschwand … na wenigsten lebte er noch.

Mit der Zeit konnte man kleine Fortschritte feststellen. Rosi lies sich des Öfteren blicken und schaute einen mit frechem Gesicht aus der Höhle zu. Neugierig ist sie, das kann man nicht anders sagen. Moppi hat seinen Lieblingsplatz ganz oben auf dem Kratzbaum entdeckt. Und jetzt konnte man sehen warum er so heißt … er ist etwas aus den Fugen geraten. Irgendwann mal wurde aus seinem Fluchtverhalten ein „ICH STELLE MICH TOT“ Verhalten. Wenn man das Zimmer betrat blieb der arme Kerl wie versteinert auf seinem Kratzbaum liegen … er kauerte regelrecht oben drauf. Nur seine Augen bewegten sich, mit denen wurde jeder Schritt genau verfolgt. Dank unserer Helfer die sich immer wieder viel Zeit für Rosi und Moppi genommen hatten, wurden sie immer mutiger. So stellte sich dann heraus das Rosi sehr genau weiß was sie will bzw. was sie nicht will.

An eine mögliche Vermittlung hatten wir nicht mehr geglaubt, aber wir wurden eines Besseren belehrt. Im Rahmen unserer Tierheimauflösung hatte sich jemand bereit erklärt die beiden aufzunehmen. Wie sich heraus stellte lag hier viel Erfahrung im Umgang mit scheuen Tieren vor. Einen besseren Platz hätten die beide nicht haben können. Dort wurde Rosi nochmal zugänglicher und mutiger. Moppi war immer noch sehr verhalten, genoss aber die Besuche auf dem Balkon … aber nur wenn kein Mensch in der Nähe war. Soweit reichte es dann doch noch nicht. Leider mussten die beiden aus Gesundheitlichen Gründen der neuen Besitzer wieder bei uns aufgenommen werden.

Man merkte schnell das beide Katzen im Umgang mit dem Menschen inzwischen einiges gelernt hatten. Ängstlich oder besser vorsichtig waren sie immer noch. Aber bei Menschen die regelmäßig die beiden besuchten, tauten sie immer weiter auf. Sie waren nicht mehr nur im Dunkeln aktiv, nein sie schauten auch morgens wer da was von ihnen wollte. Mit der Zeit fraßen sie schon während man noch im Raum stand … ein riesen Fortschritt. Man macht ja so einiges um den Katzen zu helfen. Dazu gehört auch das man den Miezen ein Ohr abkaut … man quatscht sie regelrecht zu. Und unser Moppi … er antwortet. Ganz leise aber er redet mit uns, welche eine Freude.

Inzwischen werden bekannte Fütterer an der Tür abgeholt. Man wartet gespannt auf die Füllung der Teller. Und wehe das geht nicht schnell genug, dann langt Rosi schon mal mit der Pfote hin. Ihre Art zu sagen „nun mach mal hinne“. Moppi drückt sich immer von einer Seite auf die andere und wartet ungeduldig das man zur Seite geht. Er ist immer sehr aufgeregt und tänzelt förmlich aber frisst, selbst wenn man sich vor ihm hinhockt. Anfassen … das üben wir noch. Da ist Rosi schon weiter. Sie hatte Verfilzungen auf dem Rücken. Was also tun? Kämmen üben … nicht ganz so einfach. Aber sie hatte es verstanden und mit Bestechung erträgt man so einiges. Aber nur bis der Filz weg war, danach nicht mehr … bin ja nicht blöd. Nun steht jeden morgen kämmen auf dem Programm, damit das zur Routine wird und streicheln. Oh ja, dem einen oder anderen erlaubt sie es, dass er ihr mit der Hand über das Fell streicht. Aber bitte nicht die Hand von vorne nähern … dann kommt die Skepsis und die Pfote.

Beide Katzen haben mit Struvitkristallen (Kristalle in der Blase) zu kämpfen. Sie bekommen daher spezielles Trockenfutter um die Bildung der Kristalle zu verhindern. Damit die beiden nicht einfach den Staubsauger anschalten und das Trofu inhalieren gibt es das Futter in ein Funboard. Nun sind sie mit dem Kopf und den Pfoten beschäftigt. Und das fressen dauert auch länger als eine Minute. Unser Moppi darf sehr stolz auf sich sein … er hat inzwischen ordentlich abgenommen und ist jetzt nur noch ein Mo.

Auf Grund ihrer Vorgeschichte und des Verhaltens ist eine Vermittlung nahezu unmöglich. Daher wünschen wir uns Paten, die Rosi und Moppi dabei unterstützen möchten ihren Lebensabend bei uns verbringen zu dürfen.

Bruno

Bruno, auch ein ehemaliger Streuner.

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Update 09.06.2017
Wir mussten unseren Bruno in den Katzenhimmel schicken. Er konnte gar nicht mehr fressen, trotz aller Medikamente.
Komm gut über die Regenbogenbrücke, kleiner Mann.

Update 17.05.2017
Bruno geht es aktuell nicht so gut. Nach wie vor ist sein Zucker nicht einstellbar und er bekommt immer wieder Zahnfleischentzündungen.
Wir fürchten das er noch weiter abbaut und nicht mehr sehr lange bei uns sein wird.

Unser Bruno
Bruno ist Anfang 2014 in der Nähe unserer Futterstelle Schinkel bei einem Mitglied zugelaufen, die auch die genannte Futterstelle versorgt hat. Daher war es kein Problem, den Bruno mitzuversorgen. Wir hatten eine Schlafhütte zur Verfügung gestellt, die trocken in einem Carport aufgestellt wurde und die Bruno auch gerne angenommen hatte.
Im Herbst 2015 hatte Bruno plötzlich Probleme, seine Nahrung aufzunehmen. Ein Besuch beim Tierarzt ergab, dass er eine heftige Zahnfleischentzündung hatte und dass auch der ein oder andere Zahn nicht mehr gut aussah. Da unser Mitglied selbst einen längeren Krankenhausaufenthalt vor sich hatte, haben wir Bruno aufgenommen, um seine Probleme zu behandeln.
Die Zahnfleischentzündung entpuppte sich als sehr hartnäckig, in 2 OPs wurden ihm bis auf die Eckzähne sämtliche Zähne entfernt. Die Zahnfleischentzündung blieb, eine eitrige Augenentzündung kam noch hinzu. Wir entschlossen uns zu einem Bluttest, der das Ergebnis FIV-positiv zu Tage brachte. Mit Aufbaupräparaten haben wir versucht, sein Immunsystem zu stärken. Gegen die Entzündung bekam er Cortison und mehrfach täglich Augensalbe oder Tropfen.
Trotz aller Bemühungen wollte die Zahnfleischentzündung nicht vollständig abheilen. Auffällig war auch, dass Bruno super gut gefressen hat und trotzdem abgenommen hat. Ein weiterer Bluttest ergab, dass er jetzt auch noch Diabetes bekommen hatte.
Diabetes und die Vergabe von Cortison verträgt sich nicht gut, die Zuckerwerte steigen dadurch an. Also kein Cortison mehr, statt dessen morgens und abends Insulin spritzen. Interessant ist, dass ihm das Insulin insofern geholfen hat, dass die Entzündung im Maul kaum noch erwähnenswert war. Nur der Zucker ging nicht runter. Eine Erhöhung der Insulineinheiten brachte ebenfalls keinen Erfolg, so dass uns der Tierarzt ein anderes Insulin empfahl. Leider mit dem Ergebnis, dass Brunos Allgemeinzustand schlechter wurde, die Entzündungen im Maul und in den Augen traten wieder auf und der Zucker war noch genau so hoch.
Also alles wieder auf Anfang, Cortison und Antibiotika und das erste Insulin werden aktuell wieder verabreicht. Er sieht schon deutlich besser aus. Ob und wie wir seinen Diabetes in den Griff bekommen, steht noch in den Sternen. Wir werden daran arbeiten, sobald das Cortison wieder abgesetzt wurde.
Brunos Alter wird auf ca. 13 Jahre geschätzt. Er ist ein Traum von einem Kater, lieb und schmusig und in keiner Weise nachtragend. Er erträgt es geduldig, wenn ein Blutzucker-Tagesprofil erstellt werden muss und wir ihn alle 2 Stunden in die Ohren pieken, um den Blutzucker zu messen. Mit anderen Katzen ist er super verträglich, so ein ausgeprägt gutes Sozialverhalten kommt nicht so häufig vor. Er versteht sich wirklich mit jedem.
Natürlich soll Bruno seinen Lebensabend bei uns verbringen. Auch als versorgter Streuner hätte er draußen wenig Überlebenschancen. Daher wünschen wir uns für ihn Patenschaften, die ihn und uns bei seiner Versorgung unterstützen.

 

Charly

Update:
Charly musste heute am 01.12.2016 eingeschläfert werden. Vor einigen Monaten wurde noch eine Schilddrüsenüberfunktion festgestellt, die erfolgreich mit Medikamenten behandelt wurde. In den letzten Wochen merkte man deutlich das es mit ihm zu Ende ging. Er wurde unsauber und sein ganzes Verhalten änderte sich.
Nachdem er in den letzten Tagen nicht mehr richtig fressen wollte ging seine Betreuerin heute morgen mit ihm zum Tierarzt, und kam leider ohne ihn zurück.  Er hatte akutes Nierenversagen, und jeder weitere Tag wäre Quälerei gewesen. Er hat erstaunlich lange mit seinen Nierenwerten überlebt. Er wurde über 18 Jahre alt, damit hatte niemand gerechnet.
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Hier ein Bild von vor ca. 4 Wochen. Bis einen Tag vor seinem Tod wollte er immer noch regelmäßig nach draußen. Er hat ein tolles Leben gehabt, Dank an seine Betreuerin Edda.S.

Charly 2014

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Charly kam Mitte 2011 in unser Katzenhaus. Der Besitzer von Charly war verstorben und so kam er zu uns. Zu dem Zeitpunkt war er schon fast 13 Jahre alt und hatte sein Leben als Einzeltier zugebracht. Sein Sozialverhalten gegenüber anderen Katzen und auch Menschen war einfach fürchterlich. Er mochte nix und niemanden und zeigte sich häufig sehr aggressiv. Die Vermittlung gestaltete sich sehr schwierig und so kam er zunächst in eine Pflegestelle, wo er sich auch sehr gut machte. Von Anfang an zeigte er sich sehr selbstbewusst und wurde deutlich zugänglicher. Dort konnte er aber langfristig nicht bleiben. So erklärte sich eine ältere Dame und langjähriges Vereinsmitglied dazu bereit Charly als Dauerpflege zu übernehmen. Auch dort gestaltete sich das Zusammenleben mit Charly zunächst sehr schwierig. Er schlug gerne zu und biss die Betreuerin mehrfach in die Beine. Daraufhin wurde ihm Freigang gewährt, in der Hoffnung das es besser würde. Das war allerdings nicht so einfach, denn Charly wohnt im ersten Stock und musste ja immer durchs Treppenhaus hoch und runter. Draußen musste er erst mal sein Revier erkunden und sich auch dort einen Platz erobern. Gerade mit Nachbarskater Addi gab es so manche Kämpfe. Heute nach 3,5 Jahren in der Pflegestelle hat sich das Leben weitgehend normalisiert. Tägliche Streifzüge sind ein Muss. Er geht zur Tür und zeigt deutlich das er nun seinen Streifzug unternehmen möchte. Und er fordert sehr viel Aufmerksamkeit von seiner Betreuerin. Sie wird auch nicht mehr gehauen oder gebissen. Andere Menschen haben es sehr schwer mit ihm, er toleriert nur sehr wenige Menschen, die ihm aber auch sehr selbstbewusst und ohne Angst begegnen müssen. Ansonsten gibt es wie immer… Haue. Inzwischen haben sich aufgrund seines Alters die Nierenwerte verschlechtert. Es wird versucht durch passendes Futter die Nierenwerte zu verbessern. Die notwendigen Tierarztbesuche zur Kontrolle macht immer die ursprüngliche Pflegestelle. Die ist seitdem bei ihm völlig abgemeldet. Wir wünschen Charly noch ein langes Leben und suchen Paten die uns bei den Tierarztkosten unterstützen.

 

 

Balu

Update 2016
Nachdem Balu Anfang des Jahres noch quitschfidel war und man ihm sein Alter wirklich nicht angemerkt hat wurde er kürzlich innerhalb weniger Tage schwer krank. Er bekam ganz schlecht Luft und atmete sehr schwer.
Ein sofortiger Tierarztbesuch erbrachte, dass sein Herz nicht mehr genügend Leistung hatte und er deshalb Wasser in der Lunge hatte. Sofortmaßnahmen wie diverse Herzmedikamente brachten leider keinen Erfolg mehr, so dass wir ihn 14 Tage nach Diagnosestellung einschläfern lassen musste.
Er starb friedlich in meinen Armen. Wir lassen unser Pfleglinge nie beim Tierarzt, somit wurde Balu neben anderen verstorbenen Pfleglingen beerdigt.
R.I.P. Balu, wir vermissen dich sehr

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2001 wurde Balu von Findern bei uns abgegeben. Von Anfang an war er unsauber und machte ohne jegliche Logik irgendwo hin. In der Hoffnung, dass die Unsauberkeit ein Ende hat, gaben wir ihn in dann in eine Pflegestelle ab, die ihm Freigang ermöglichte. Aber egal, was man auch machte – er wurde untersucht, er bekam alle Arten von Medikamenten – es wurde besser, aber ab und zu ist er immer noch unsauber. Inzwischen geht er auch nicht mehr nach draußen, er möchte nur noch in der Wohnung sein. Das bedeutet allerdings mehr Arbeitsaufwand in der Pflegestelle und es ist auch sehr unangenehm.

So einen Kater wollte nun niemals jemand haben.

Inzwischen wurde auch eine Schilddrüsenüberfunktion bei ihm festgestellt, so dass er auf teure Medikamente angewiesen ist. Nach wie vor sehen wir keine Möglichkeit, für ihn ein neues Zuhause zu finden, daher wird er wohl den Rest seines Lebens in der Pflegestelle bleiben.

Schwatti

Update 2016

Nachdem Schwatti noch recht fit die Jahreswende genommen hatte stellte sich Anfang des Jahres heraus das sein Herz nicht mehr ordentlich arbeitet.

Aufwändige Untersuchungen ergaben dann eine medikamentöse Therapie mit der er weiter ein gutes Leben führen konnte. Leider verschlechterten sich seine Werte in den letzten Wochen rapide. Medikamente schlugen nicht mehr an. Er bekam Wasseransammlungen in Lunge und Gewebe und es gab keine Möglichkeiten mehr ihm zu helfen.

Und so schwer wie es für uns beteiligte Menschen auch ist, ein geliebtes Tier endgültig gehen zu lassen, wir übernehmen diese Verantwortung bis zur letzten Minute.
So starb er in meinen Armen und findet seinen letzten Platz neben den anderen Pflegekatzen.
R.I.P Schwatti, wir sehen uns in einem anderen Leben wieder, wir vermissen dich.

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Schwatti kam 1999 mit zwei Brüdern in eine unserer Pflegestellen. Sie lebten dort ein Jahr lang in einem Aussengehege und wurden sebst nach der Kastration absolut nicht zahm. Darauf hin wurde im Jahr 2000 beschlossen, die drei umzusiedeln in eine andere Pflegestelle, in der regelmässiger Freilauf möglich war.
Bedauerlicherweise wurden zwei der Kater ziemlich früh überfahren. Der einzig übergebliebene schwarze Kater infizierte sich zwischenzeitlich auch noch mit Schnupfen, der aufgrund seiner Scheuheit nicht optimal behandelt werden konnte. Deshalb hat Schwatti chronischen Schnupfen, der immer wieder mal kurzfristig durchkommt.
Nach vielen Jahren wurde Schwatti so zahm, dass er in die Wohnung des Betreuers einwanderte. Zwei Jahre später fand er es so toll, dass er die Wohnung nie wieder verlassen hat. Zu seinem Glück, denn zwischenzeitlich bekam er Blasensteine, die nur durch die Betreuung in der Wohnung festgestellt werden konnten. Draußen wäre er vermutlich daran gestorben. Die Probleme konnten durch Spezialfutter in den Griff bekommen werden. Trotzdem wird er regelmäßig untersucht, denn diese Steine können jederzeit wiederkommen und sind dann unter Umständen lebensbedrohlich.
Auch wenn er im Laufe der Jahre sehr zahm wurde, fand er kein neues Zuhause und auf seine letzten Lebensjahre wollen wir ihm auch keinen Umzug mehr zumuten.

Update Januar 2015
Es wurde eine Blutuntersuchung gemacht. Seine Nierenwerte sind im Grenzbereich, auch dort wird versucht das durch entsprechendes Futter zu beeinflussen.

Mara

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22.05.2015
Traurige Nachrichten von Mara.
Unsere Mara wurde nur ca. 11 Jahre alt. Mara wurde im Rahmen unserer Tierheimauflösung zusammen mit Mimi in eine Pflegestelle gegeben. Von Mara war bekannt das sie ab und an massiv abbaute und unter Eisenmangel litt. Aber es war nie eine Ursache zu finden.
Beim ersten Zusammenbruch in der Pflegestelle konnte sie noch einmal hochgepäppelt werden und alles war wieder gut. Einen zweiten Zusammenbruch hat sie aber leider nicht überlebt. Es stellte sich heraus das sie einen Tumor an der Milz hatte.
So hatte sie leider nur noch eine kurze, für sie hoffentlich glückliche Zeit in einem Zuhause ausserhalb eines Tierheimes. Wir werden dich vermissen Mara. Du warst immer so ängstlich und hast uns Menschen nie wirklich getraut. Nun bist du in einer anderen Welt, hoffentlich ohne Angst und in Begleitung vieler Artgenossen.

Ghost

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Ghost hat uns leider verlassen. Es ging ihm die ganze Zeit für sein Alter noch recht gut und wir hofften auf noch eine lange Zeit mit ihm. In unserer letzten Vereinszeitung suchten wir auch noch Paten für ihn. Doch während unsere Zeitung schon in Druck war wurde er immer nörgeliger mit dem Futter. Kürzlich wurde er dann ganz überraschend morgens tot aufgefunden. Vielleicht hat sein Herz gestreikt, oder seine anderen Organe wollten nicht mehr.  Nachdem er von uns in einem völlig desolatem Zustand gefunden wurde  hat er zumindest noch über 5 Monate in der Runde von Artgenossen eine gute Zeit gehabt.
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Ghost ist unser Poltergeist weil er alles runter schmeisst

Ghost ist der letzte Oldie, der bei uns eingezogen ist. Er ist ein Landkater aus Rabber und wurde am 06.12.2014 in einem höchst bedenklichen Zustand von aufmerksamen Leuten aufgegriffen und zu uns gebracht. Er war total dehydriert und abgemagert, konnte sich nicht auf den Beinen halten und fiel immer um. Er war voller Flöhe, das Haarkleid war total ausgedünnt und voller Kot, weil zu allem Überfluss auch noch Wasserdurchfall hatte. Der desolate Zustand hatte allerdings keine Auswirkungen auf seinen Appetit, er wollte essen, essen, essen. Hat er auch bekommen, zusätzlich noch eine Infusion für den Flüssigkeitshaushalt und danach kam sein Kreislauf allmählich wieder in Schwung. Der Durchfall hatte natürlich eine Ursache, Ghost hatte Giardien. Die Behandlung war sehr langwierig, aber nach 2 Monaten war auch Ghost Giardienfrei. Nur der Durchfall blieb. Auf dem Röntgenbild waren verdickte Magen- und Darmwände erkennbar. Inzwischen haben wir diverse Mittel zur Darmsanierung gegeben, alles mit mäßigem Erfolg. Schonkost soll er haben. Hat er auch bekommen, er müsste sie nur auch fressen… nachdem er keine Darmparasiten mehr hatte, hat sich sein Freßverhalten verändert. Von Allesfresser auf Mäkelpott. Erst musste es Hühnchen sein, dann Fisch, dann war beides nicht mehr lecker, aber das was die anderen haben, mag ich wohl, aber auch nicht immer…oohhhh nähh!!! Inzwischen habe ich eine Sorte gefunden, die er mag, sogar jeden Tag, es hat nur mit Schonkost nichts zu tun. Aber Hauptsache, er frisst überhaupt etwas. Aber man sieht sofort, ob er was gefressen hat, nämlich am Zustand des Fussbodens. Wie ein einzelner Kater so ein Chaos mit Futter veranstalten kann, ist mir ein Rätsel. Vielleicht liegt es daran, dass er keinen einzigen Zahn mehr hat. Jedenfalls schafft er es, einen Radius von ca. 1 m rund um den Napf mit Futter einzusauen. Eine weitere unangenehme Eigenschaft ist auch, dass er hin und wieder Blähungen hat und durch den unregelmäßig immer wieder auftretenden Durchfall weiche Kotreste in der Nähe des Darmausgangs sitzen hat, die dann bei Gasentweichung auf dem Fußboden versprüht werden. Den Popo möchte er dann auf etwas weichem abputzen… den Teppich habe ich inzwischen aus dem Wohnzimmer entfernt, Sofa und Sessel sind mit Vlies abgedeckt. So geht’s.

Unsere Tierärztin hat Ghost auf ca. 20 Jahre geschätzt. Wenn er wirklich so alt ist, ist er dafür noch sehr mobil, leichtfüßig und sprunggewaltig. Er ist ein ruheloser Geist und läuft von einem Zimmer ins andere, springt aufs Bücherregal oder auf den Wohnzimmerschrank oder auf einen Tisch, und überall steht was drauf, was man runterschmeißen kann. Ob das nun Absicht ist oder Ungeschicklichkeit, habe ich noch nicht herausgefunden. Aber sicher weiß ich, wenn es poltert, ist Ghost nicht weit!

Ghost lebt in einer Pflegestelle, und bei dem Alter kommt eine Vermittlung nicht mehr in Frage.

 

Lieschen

Update 02.10.2015
Lieschen ist leider vor wenigen Tagen ganz überraschend gestorben.
Von einem auf den anderen Tag verweigerte sie ihr Fressen und wurde sehr apathisch. Sie wurde sofort tierärztlich behandelt, trotzdem baute sie unglaublich schnell ab. Ihr Herz war sehr schwach, und evtl. kam noch eine Atemwegsinfektion dazu. Genau lässt sich das im nachhinein nicht mehr klären. Gestorben ist sie vermutlich an Herzversagen. Sie wurde nur 10 Jahre alt.
Der einzige Trost der bleibt ist, das sie noch einige gute Monate in einer Pflegestelle verbringen konnte. Dort ist sie auch aufgeblüht. Sie liess sich zwar (noch) nicht anfassen, wurde aber deutlich entspannter, wie man hier an den letzten Bilder sehen kann. Wir hätten sie gern noch länger bei uns gehabt.
Mach es gut Lieschen.

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Lieschen Januar 2015

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Lissi ist ca 8 Jahre alt. Sie hat bei einem älteren Paar zusammen mit anderen Katzen gelebt. Im Rahmen der Haushaltsauflösung kam sie dann zu uns. Von Anfang an reagierte sie hoch aggressiv. Das ging so weit, dass ehrenamtliche Mitarbeiter Angst vor ihr hatten.

Wir wissen nicht was diese Katze irgendwann einmal mitgemacht hat, aber sie mag grundsätzlich keine Menschen.

Seit Dezember 2014 ist sie in einer sehr erfahrenen Pflegestelle untergebracht. Das Ziel ist Lissi zu sozialisieren. Im Grunde läuft das wie bei einem Menschen. Sie bekommt Medikamente zum Angst lösen und bekommt gleichzeitig eine Art Verhaltenstherapie durch ihre Pflegestelle. Das wird aber sehr lange Zeit benötigen.

Eine Vermittlung ist zum derzeitigen Zeitpunkt völlig unmöglich, und niemand kann sagen ob sie je vermittelbar ist.

Püppi

März 2016
Vor wenigen Tagen mussten wir unsere geliebte Püppi einschläfern lassen.  Sie war im Laufe der letzten Jahre ja immer wieder mal sehr krank und jedes mal konnten wir ihr wieder auf die Beine helfen. Diesmal leider nicht mehr. Binnen kürzester Zeit gingen ihre Nierenwerte in den Keller, dazu wurde die Immunschwäche Leukose festgestellt.  Sie fraß immer schlechter und mit den besten Tricks und Hilfsmitteln bekam man kein Futter mehr in sie rein. Sie war ja immer schon recht zierlich und hatte keine großen Reserven.
Kaputte Nieren sind nun mal nicht zu retten und wir wollten nicht das sie sich auf ihre letzten Tage quält. So sind wir mit ihr gemeinsam den letzten Gang angetreten. Sie starb friedlich in meinen Armen. Wir lassen unser Pfleglinge nie beim Tierarzt, somit wurde Püppi neben anderen verstorbenen Pfleglingen beerdigt.
Ruhe in Frieden Püppi, wir werden dich nie vergessen.

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Püppi wollte zwischenzeitlich nicht fressen und es ging ihr gesundheitlich schlechter. Eine Blutuntersuchung ergab, das ihre Bauchspeicheldrüse entzündet war. Nach 6 wöchiger Behandlung hat sie sich erholt und es geht ihr wieder gut.
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Püppi wurde 2001 mit ihren Baby´s von uns aufgenommen. Da sie unglaublich scheu war und von Menschen nichts wissen wollte, wurde sie 2002 in einer Pflegestelle als reine Freigängerkatze aufgenommen. Dort lebte sie ausschließlich in einer Scheune, natürlich mit freiem Auslauf.
Über die Jahre hinweg baute sie auch endlich Vertrauen zu ihrem Betreuer auf.
Irgendwann stellte sich heraus, dass sie regelmäßig Probleme mit dem Fell hatte. Eine medizinische Betreuung und regelmäßige Medikamenteneingabe wurde erforderlich. Das war natürlich draußen nicht möglich, daher wurde sie 2011 in die Wohnung des Betreuers aufgenommen. Dort lebt sie nun mit vielen anderen Katzen zusammen und hat sich sehr gut erholt. Nach wie vor ist sie aber recht ängstlich und lässt sich nur von wenigen Menschen anfassen.
Den Namen Püppi hat sie erst erhalten, als sie in die Wohnung einzog, vorher nannten wir sie Mamatschi. Da sie so niedlich und zierlich ist, fanden wir den Namen Püppi passender.
In Anbetracht ihrer Ängstlichkeit fand sich nie ein neues Zuhause für sie. Heute ist sie ca. 14 Jahre oder älter und soll ihre letzten Lebensjahre gut versorgt in der Pflegestelle bleiben.
Im Herbst 2013 erkrankte Püppi sehr schwer. Durch Intensivbetreuung der Pflegestelle hat sie diese Erkrankung überlebt. Seitdem ist sie deutlich zugänglicher geworden, als wüsste sie, dass man ihr das Leben gerettet hat.